Wer und was mich inspiriert

Das Leben wimmelt nur so von Inspirationen, wenn wir die Augen dafür öffnen. Der beste Lehrmeister ist die Natur. Sie leistet sich nichts überflüssiges. Faszinierend finde ich besonders Bienenstöcke. Nichts ist verschwendet, alles ist aufeinander abgestimmt.

Manchmal streune ich durch das www und lasse mich von anderen Menschen und deren Gedanken zu Minimalismus oder ihrem Leben inspirieren. Hier sind meine drei Favoriten.

Nourishing Minimalism

Liebevoll und professionell geführter Blog einer sechsfachen Mutter aus Montana, USA. Rachel Jones erkrankte an Depressionen und kam über diesen Weg zum Minimalismus. Sie schreibt mit viel Optimismus und Gottvertrauen. Auf ihren Blogg bin ich 2015 per Zufall gestoßen – sofern es wirkliche Zufälle überhaupt gibt. Dort habe ich mir erste Inspiration für einen dringend notwendigen Neustart geholt, bevor ich mich wenige Wochen später selbst an die Arbeit gemacht habe. 

The Minimalists

Joshua Fields Millburn & Ryan Nicodemus sind zwei langjährige Freunde. Sie führten ein Leben das geprägt war von viel Arbeit, viel Konsum und scheitenden Beziehungen. Bis Joshua 2009 nach einer persönlichen Krise zum Thema Minimalismus kam. Sein Freund Ryan interessierte sich für die radikalen Veränderungen und deren positive Auswirkungen auf Joshuas Leben und entschied sich ebenfalls zu einem radikalen Schritt. Er trat einen 21 Tage umfassenden radikalen Plan an, nach dem er sein Leben minimalistisch gestaltete.

Zum Ursprung zurück

Den Blog betreiben die Eltern von sieben Kindern. Sie versuchen vieles  selbst herzustellen. Von Zutaten für ihre Küche über Waschmittel und Produkte zur Körperpflege. Durch simple Rechenbeispiele zeigen sie, dass ihr Leben mit selbstgemachten Bio-Lebensmitteln günstiger ist als fertig gekauftes zu nutzen. Die beiden stecken viel Arbeit und Herzblut in ihr Projekt. Ihr Blog passt für mich sehr gut zu meinem Thema Minimalismus und Familie. Sie zeigen, wie sich eine Familie mit einfachen und ihr zur Verfügung stehenden Mitteln unabhängiger von der Industrie und Konsum machen kann.


Es gibt noch eine Vielzahl weiterer liebevoll geführter Blogs von Menschen, die sich mit Minimalismus befassen und die ich hier auflisten könnte. Ich habe jedoch für mich entschieden, mit derzeit nur diese drei gelegentlich anzusehen. Ich möchte mich in der digitalen Welt nicht stundenlang verlaufen, sondern mein eigenes Leben leben und meine eigenen Erfahrungen machen. Trotzdem, oder vielleicht gerade aus diesem Grund, bin ich immer offen für neue Inspiration, ganz gleich ob sie von den Menschen in meiner Umgebung oder aus dem Web kommen mag.

 

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